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    Viele Menschen leiden unter müden, schweren Beinen, vor allem abends nach einem langen Tag. Durch Wassereinlagerungen schmerzt manchmal jeder Schritt und das Einzige, was hilft, ist hinsetzen und die Füße hochlegen. Kommen dann noch Besenreiser hinzu, deutet sich bereits eine Venenerkrankung an, die sogar zu Krampfadern führen kann.Gerade für Frauen in der „Kurze-Röcke-Saison“ sind die deutlich sichtbaren Blutgefäße eine Belastung. Damit es gar nicht erst so weit kommt, beugt VENO SL® 300 (Pflichttext) Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe vor und fördert die Durchblutung in den Venen.

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    Viele Menschen leiden unter müden, schweren Beinen, vor allem abends nach einem langen Tag. Durch Wassereinlagerungen schmerzt manchmal jeder Schritt und das Einzige, was hilft, ist hinsetzen und die Füße hochlegen. Kommen dann noch Besenreiser hinzu, deutet sich bereits eine Venenerkrankung an, die sogar zu Krampfadern führen kann.Gerade für Frauen in der „Kurze-Röcke-Saison“ sind die deutlich sichtbaren Blutgefäße eine Belastung. Damit es gar nicht erst so weit kommt, beugt VENO SL® 300 (Pflichttext) Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe vor und fördert die Durchblutung in den Venen.

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    Venen veröden: Sklerotherapie

    Bei Krampfadern und Besenreisern wird häufig eine operationsfreie Methode, die Sklerotherapie, angewendet. Sie gilt als besonders schonende Form der Krampfaderbehandlung, da sie kaum Schmerzen verursacht und die Patienten sofort wieder mobil sind. Größere Krampfadern werden mit der sogenannten Schaumsklerosierung entfernt.

    arzt spritzt vene zum veröden
    © HENADZY – stock.adobe.com

    Was ist die Sklerotherapie?

    Bei der Sklerotherapie spritzt der Phlebologe ein Verödungsmittel in die Vene, welches eine Verklebung der Innenwände verursacht. Auf diese Weise wird die Vene verschlossen. Die so behandelte Vene wird im Laufe der Zeit vom Körper abgebaut.

    Was passiert genau beim Veröden von Krampfadern?

    Besenreiser und kleinere Krampfadern können mit dem Verödungsmittel Polidocanol in flüssiger Form behandelt werden. Für größere, auch etwas tiefer gelegene Krampfadern, z.B. auch Stammvenen eignet sich die Schaumsklerosierung besser.

    Die Venenverödung läuft ambulant und ohne Betäubung ab. Kurz vor der Behandlung wird das Verödungsmittel mit Luft aufgeschäumt und dann unter Ultraschallkontrolle in die defekte Vene injiziert. Der Schaum verdrängt das Blut in der Vene und verklebt sofort die Innenwände. Der große Vorteil ist, dass der Schaum nicht ins tiefe Venensystem geraten kann. Nach rund fünf Minuten Einwirkzeit ist die Innenschicht zerstört und die Vene im Idealfall dauerhaft verschlossen. Der Körper baut den Schaum mit der Zeit ab und wandelt den Venenstrang in Bindegewebe um. Nach der Venenverödung wird sofort ein medizinischer Kompressionsstrumpf angelegt.

    Je nach Ausprägung der Venenschwäche können mehrere Sitzungen nötig sein, da pro Sitzung und Tag aus Sicherheitsgründen nur 10 ml Volumen Schaum erlaubt sind.

    Was ist nach einer Varizenverödung zu beachten?

    Die Patienten sollten sich nach der Behandlung sofort bewegen, um den Blutfluss im Venensystem anzuregen. Die Kompressionsstrümpfe sollten noch weitere 48 Stunden nach der Sklerosierung getragen werden.

    Danach empfiehlt es sich, die Strümpfe noch einige Zeit tagsüber anzulegen, um ein dauerhaftes Verkleben der Innenwände und die vollständige Resorption der behandelten Venen zu gewährleisten. Wie lange, das bestimmt der behandelnde Gefäßarzt, doch bei größeren Varizen ist eine längere Kompressionsbehandlung laut Studien ein entscheidender Faktor für den Behandlungserfolg. Zudem mindern Kompressionsstrümpfe die Thrombosegefahr.

    Nach sechs Wochen und nach einem Jahr nimmt der Phlebologe eine Kontrolluntersuchung vor und prüft, ob eventuell Nachsklerosierungen nötig sind.

    Wie lange dauert die Heilung nach der Verödung?

    Die Abheilung kann zwischen einem und drei Monaten dauern und hängt von dem Durchmesser der der behandelten Krampfader ab. Nach der Schaumsklerosierung größerer Krampfadern können längerfristig Verhärtungen bleiben, die aber mit der Zeit verschwinden. Manchmal verfärbt sich die Haut über der verödeten Vene bräunlich, doch diese Verfärbungen gehen in der Regel nach einigen Wochen von alleine weg.

    Welche Vorteile hat die Schaumsklerosierung?

    Die Verödung von Krampfadern hat einige Vorteile gegenüber anderen Behandlungsmethoden:

    • Die Vene wird nicht entfernt, sondern nur „ausgeschaltet“.
    • Es ist keine Narkose nötig.
    • Die Behandlung dauert etwa nur zwanzig Minuten.
    • Patienten können sich sofort wieder bewegen und sind gleich wieder arbeitsfähig.
    • Schmerzen und andere Nebenwirkungen sind selten.

    Venen veröden – welche Risiken birgt die Behandlung?

    Die Sklerotherapie gilt als sehr sicher und nebenwirkungsarm, trotzdem gibt es Risiken und Nebenwirkungen:

    • Durch die Behandlung können kleine Hämatome entstehen.
    • An den Einstichstellen können sich sehr selten Infektionen oder Wundheilungsstörungen entwickeln.
    • Die Gefahr einer tiefen Venenthrombose beträgt weniger als ein Prozent.
    • Sehr selten wurden vorübergehende Sehstörungen oder Nervenausfälle beobachtet.
    • Bei Migräne-Patienten kann die Behandlung eine Kopfschmerzattacke auslösen.
    • Sehr selten können allergische Reaktionen auf das Verödungsmittel oder Pflaster vorkommen.

    Für wen ist die Sklerotherapie geeignet?

    Der Phlebologe untersucht das gesamte Venensystem gründlich, um das Ausmaß der Erkrankung festzustellen. Nach der Diagnose bestimmt er die beste Therapie. Bei sehr stark erweiterten Stammvenen kann die operative Entfernung (Venenstripping) notwendig sein. Alternativ kann die nur selten praktizierte, venenerhaltende CHIVA-Methode oder die endovenöse Lasertherapie eingesetzt werden. Zur Entfernung von kleineren Krampfadern sowie bei ausgeprägten Besenreisern ist die Sklerotherapie eine schonende und effektive Methode, die sehr häufig angewendet wird.

    Wird die Schaumsklerosierung von der Krankenkasse bezahlt?

    Die Schaumsklerosierung wird nur von den privaten Krankenversicherungen erstattet. Gesetzlich versicherte Patienten müssen die Kosten in der Regel selber tragen. Erkundigen Sie sich am besten vor der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse.

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